Unsere Fair Trade Hersteller in Indien
Klamotten und Taschen aus Biobaumwolle

IndiaFling
Klamotten und
Taschen aus Biobaumwolle tragen das
Fair Trade-Siegel von Transfair Deutschland. Transfair arbeitet mit der
Zertifizierungsorganisation FloCert zusammen, die weltweit Inspektionen
durchführt, um faire Arbeitsbedingungen sicherzustellen. Dies
bezieht sich auf die gesamte Wertschöpfungskette –
vom Baumwollbauern bis zum Näher und Verpacker.

Da faire
Arbeitsbedingungen für IndiaFling aber nicht genug
sind,
ist die Baumwolle in unseren Klamotten und Taschen
ausschließlich aus biologischer, GOTS-zertifizierter
Baumwolle. Das bedeutet, dass sie
ökologisch
ohne
Pestizide angebaut wird, zur Färbung
verwendete Chemikalien nicht gesundheitsschädlich sind und
umweltfreundlich entsorgt werden.
Die IndiaFling-Klamotten werden teilweise in den Rajlakshmi
Cotton Mills in Kalkutta hergestellt und teilweise bei Kishor Exports
in Agra. Beide Betriebe sind Fair Trade, GOTS und SA 8000 zertifiziert.
Die Arbeiter verdienen 3500
bis 5000 Rupien im Monat, was 59-83 Euro entspricht. Davon werden
12,25% in einen sogenannten Provident Fund zur Altersvorsorge angelegt.
Der Arbeitgeber steuert nochmal den gleichen Anteil bei. 1,5%
des
Lohns fließen in die Krankenkasse, der Arbeitgeber legt 4,25%
obendrauf. Die Arbeiter haben ca. 18 Tage bezahlten Urlaub pro Jahr.
Hinzu kommen die nationalen Feiertage des jeweiligen Staates.
Die Rajlakshmi Cotton Mills befinden sich am Rande der Stadt Kalkutta
und
beschäftigen rund 600 Angestellte. Die Firma
unterstützt die Angestellten bei der
Eröffnung von Bankkonten und hält sie an, monatlich
eine bestimmte Summe zu sparen – diese wird dann durch
Rajlakshmi verdoppelt. Eine Krankenversicherung deckt die
gesundheitlichen Risiken der Arbeiter ab. Es gibt eine Kantine mit
subventionierten Mahlzeiten, regelmäßige Pausen
(für Mittagessen und Tee) müssen von allen Arbeitern
wahrgenommen werden.
Weil in Indien Mädchen nach wie vor stark benachteiligt sind,
zahlt die Firma den Töchtern der Angestellten die Ausbildung.
Ein Vater wird seinen Verdienst in erster Linie zur Grundsicherung
seiner Familie nutzen und dann seinen Söhnen den Schulbesuch
finanzieren. Die Ausbildung der Töchter muss dahinter
zurückstehen. Rajlakshmi versucht mit der Initiative, dieses
Ungleichgewicht zu beheben.
Kishor Exports ist ein familiengeführtes Unternehmen, das in
der
Stadt Agra liegt, die sich etwa 200 Kilomenter südlich von
Delhi
befindet. Nach seiner Rückkehr aus den USA im Jahr 1976
gründete Satish Agarwal das Unternehmen. Die
Produktionsstätten liegen auf dem gleichen Anwesen wie das
Haus
der Familie. Die Agarwals sind also ständig in direktem
Kontakt
mit den Arbeiterinnen und Arbeitern der Fabrik. Im Erdgeschoss liegen
die Büros während darüber auf zwei Etagen in
der kleinen
Fabrik produziert wird.

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| Farbe
für den Aufdruck |
Beim
Sampeln des Gurtes für eine Tasche |
Schnittmuster
für unsere Oberteile |
Zuschneiden
des Brokats |